Der Eintritt zur Topographie des Terrors ist kostenlos, was großartig ist, denn es gibt so viel zu sehen, dass ein einziger Besuch nicht ausreicht.
Das ist auch deshalb großartig, weil jeder – unabhängig vom Einkommen – die Möglichkeit haben sollte, etwas über die dunkelste Zeit in der deutschen Geschichte zu erfahren.
Die Ausstellung beleuchtet die Politik der NSDAP von 1933 bis 1945. Außerdem erhalten wir Einblicke in die Schlüsselpersonen, von Hitler selbst bis hin zu der Schar von Handlangern, die die Gräueltaten verübten, die die deutsche Gesellschaft durchdrangen.

Foto: Chrissie Sternschnuppe@flickr. CC BY-SA.
Gleich am Eingang zur „Topographie des Terrors“ wirst du von einem 3D-Modell des Regierungsviertels während des Dritten Reiches begrüßt. Einige der Gebäude sind auf dem Modell beschriftet, doch viele Besucher werden sich wahrscheinlich besonders für den Führerbunker interessieren, in dem Hitler Selbstmord begangen hat.
Und direkt hinter dem Modell beginnt die Ausstellung.
Bei gedämpfter Beleuchtung, aber mit beleuchteten Tafeln, beginnt die Geschichte im Jahr 1933. Die Bilder werden von kurzen Textpassagen begleitet, die beschreiben, was in der deutschen Gesellschaft nach Hitlers Machtübernahme geschah.

Foto: Chrissie Sternschnuppe@flickr. CC BY-SA.
Zum Museum gehört auch ein Außenbereich mit wechselnden Ausstellungen, die sich natürlich alle um dasselbe Thema drehen. Das Freilichtmuseum befindet sich in den Ruinen des Gestapo-Hauptquartiers, vor dem Hintergrund der Überreste der Berliner Mauer.

Foto: Chrissie Sternschnuppe@flickr. CC BY-SA.
Du kannst das Museum nicht nur auf eigene Weise erkunden, sondern auch eine Führung buchen. Oder du nimmst an Workshops teil oder vertiefst dich in der Bibliothek im Untergeschoss in die Geschichte.
Der Eintritt zur Topographie des Terrors ist kostenlos. Schließlich sollte das Wissen über die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte kostenlos sein. Außerdem ist das Museum so informativ, dass ein einziger Besuch nicht ausreicht.
Bitte besuchst du uns noch öfter, denn wir dürfen diesen Teil der Geschichte nicht vergessen.

Ort:
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin
Familienfreundlich: Nicht besonders
Preis: Kostenlos

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