Hier sind rund 7.000 gefallene Soldaten der Roten Armee begraben. Einige von ihnen waren ursprünglich auf kleineren sowjetischen Ehrenmale in Berlin und Umgebung beigesetzt worden. Hier haben sie nun eine beeindruckende Ruhestätte gefunden.
Das Tor zum sowjetischen Kriegsdenkmal sieht nicht besonders beeindruckend aus, aber das ändert sich, sobald man erst einmal ganz drinnen ist.

„Ewiger Ruhm den Helden, die für die Freiheit und Unabhängigkeit der sozialistischen Heimat gefallen sind.“
Foto: Chrissie Sternschnuppe@flickr. CC BY-SA.
Das Ehrenmal wurde auf einem großen Spiel- und Sportplatz errichtet, der 1896 im Zusammenhang mit der Berliner Gewerbeausstellung angelegt worden war. Im Jahr 1949 wurde das sowjetische Ehrenmal fertiggestellt, einschließlich des 30 Meter hohen Kolosses an seinem Ende.
Neben dem Tor, das zum Ehrenmal führt, erwartet Sie ein imposanter Eingang zum Bereich, in dem sich die Gräber befinden.

Foto: Chrissie Sternschnuppe@flickr. CC BY-SA.
Es gibt Gerüchte, dass der rote Marmor an den Säulen des Eingangs aus Hitlers neuer Reichskanzlei stammt, doch dies wurde nie bestätigt.
Mehr über die neue Reichskanzlei erfahren
Das Ehrenmal ist um eine Achse herum angelegt, die von den Säulen am Eingang bis zum Koloss am anderen Ende verläuft. Die Gräber sind zu beiden Seiten und entlang dieser Achse angeordnet.

Foto: Chrissie Sternschnuppe@flickr. CC BY-SA.
Übrigens ist der Koloss als „der Befreier“ bekannt, und bevor man das Ehrenmal betritt, wird man von der Statue einer trauernden Frau begrüßt.
Das ist nur ein Teil der sowjetischen Propaganda, die Informationen darüber verbreitet, wie sich die Sowjetunion selbst als die Helden sah, die Europa vom Nationalsozialismus befreit haben.
Außerdem gibt es all die Steine zu beiden Seiten der inneren Achse, die die Geschichte Stalins und all seiner Soldaten erzählen.

Foto: Chrissie Sternschnuppe@flickr. CC BY-SA.
Das Ehrenmal steht im Rahmen des Abkommens, mit dem die Besatzung Deutschlands 1990 beendet wurde, unter Denkmalschutz. Deutschland hat sich verpflichtet, die sowjetischen Ehrenmale zu erhalten, weshalb das Ehrenmal im Treptower Park im Jahr 2004 renoviert wurde.
Wir Besucher sollten auch bedenken, dass das Ehrenmal eine Begräbnisstätte ist, und den Verstorbenen Respekt entgegenbringen.

Standort:
Zwischen Puschkinallee und Elsenstraße
12435 Berlin
Familienfreundlich: Ja
Preis: Kostenlos


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